Home | Kontakt | News | Events
Automated Perforation Monitor (APM)  

Dokumentation der Prozessstabilität

Es gibt Applikationen und Bauteile deren Funktion sicherheitsrelevant sind und die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen. Ein solches Bauteil mit dem sehr viele Menschen fast alltäglich zu tun haben ohne dies direkt zu bemerken ist der Airbag im KFZ.

Die Airbags werden dabei meistens hinter Verkleidungselementen montiert - zum einen aufgrund optischer, zum anderen wegen sicherheitstechnischer Gründe. Damit sich im Auslösefall der Airbag entfalten kann muss sichergestellt werden, dass die Verkleidungsteile nachgeben. Dies geschieht durch eine gezielt eingebrachte Schwächung dieser Verkleidungen. Da diese Bauteile relevant für die Personensicherheit sind, besteht eine Dokumentations- und Nachweispflicht was den Produktionsprozess betrifft.

Für eine Bauteilschwächung durch Perforation mit gepulsten Lasersystemen kann der Automated Perforation Monitor eine Prozessbewertung mit Dokumentation der Bearbeitunsparameter durchführen.

Das Messprinzip des Airbag Perforation Monitor (APM) beruht auf einer online Überwachung der durch den Laser abgegebenen Pulsenergie, einer periodischen offline Messung der mittleren Leistung direkt nach dem Laserausgang, der optischen Verluste innerhalb des Strahlführungs­systems von Laserquelle zu Bearbeitungsoptik sowie der mittleren Leistung nach der Bearbeitungsoptik.

Ebenfalls periodisch, synchron zu den offline Leistungsmessungen, erfolgt eine Kontrolle der Fokuslage des Bearbeitungsstrahls bezogen auf den Bearbeitungskopf. Durch die Messung dieser Werte kann ein stabiler Laserbetrieb überwacht und dokumentiert werden.

Bei gleichzeitiger Überwachung der übrigen für die Bearbeitungsqualität relevanten Faktoren wie z.B. Bauteilvorbereitung, Bauteilpositionierung, Gasfluss usw. kann bei einer stabilen Laser­funktion von einem gleich bleibend guten Bearbeitungsergebnis ausgegangen werden.
 
 

Automated Perforation Monitor (APM)